Vorwort der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Sibylle Abel
Bürgermeisterin Sibylle Abel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir haben unser Ziel erreicht – das Stadtteilzentrum Wolkenrasen „Wolke 14“ ist fertig. Es wurde in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit gebaut und trotzdem konnten wir es wie geplant realisieren.
Erinnern Sie sich noch: Gerade mal vor einem Jahr - am 4. April, einem kalten Frühlingstag - war feierlicher Baubeginn.

Außer einem Bauschild deutete noch nichts auf dieses große Bauvorhaben hin. Ich bin mir sicher, dass einige Anwohner das Baugeschehen mit großem Interesse verfolgt haben, weil sie sich noch nicht vorstellen konnten, wie sich der Bau gestalten wird.
Älteren Wolkenrasen-Einwohnern war sicher noch in Erinnerung, wie in den 80-er Jahren an gleicher Stelle, die Gaststätte „Am Wolkenrasen“ gebaut wurde. Über viele Monate stand einsam und verlassen ein Baukran. Kein Material, keine Grube, nur ein Baukran – symbolisierte viele Monate lang: Hier soll irgendwann einmal gebaut werden.
Als es dann doch losging, zog sich die Bauerei schier endlos hin, bis das Gebäude stand. Lange ist das her. Die heute 20-jährigen erinnern sich vielleicht gerade noch an eine Ruine, die Ende der 90er Jahre das Bild im Zentrum des Wolkenrasens verschandelte. Auch das ist Geschichte - die Geschichte eines Ortes, der nun zu etwas Besonderem bestimmt ist.

Jeder kann es deutlich sehen, hier entstand ein modernes Gebäude, eine Begegnungsstätte in erster Linie für den Wolkenrasen, aber auch darüber hinaus für die ganze Stadt. Es ist ein Zentrum, das allen offen steht, das das Zusammenleben von Jung und Alt fördert, das den Mangel an Generationen übergreifenden Angeboten, besonders in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit beseitigt, dass eine noch engere Verbindung des Stadtteils zu den übrigen städtischen Bereichen fördert, dass durch die Bebauung der Brache ein städtebauliches Defizit beseitigt und ein deutliches Signal für die Zukunftsfähigkeit des Stadtteils gibt.

Von dieser Begegnungsstätte wird eine Signalwirkung für die Bewohner ausgehen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten mit tiefgreifenden sozialen und baulichen Veränderungen haben wir ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Stadtteils gesetzt.
Der Neubau ist durch seine Lage von allen Bewohnern gut zu erreichen und passt sich durch seine Struktur und Nutzfläche gut in das Umfeld ein. Die Freiflächen sind nicht nur auf das Gebäude bezogen, sondern haben einen einladenden öffentlichen Charakter. Die inhaltlichen Ansätze spiegelten sich im baulichen Konzept wider, das auf eine große Nutzungsvielfalt zielt. Das Gebäude wurde barrierefrei gebaut.

Sehr geehrte Einwohner des Stadtteils Wolkenrasen, liebe künftige Nutzer des Stadtteilzentrums Wolkenrasen „Wolke 14“,

es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit dem Stadtteilzentrum Wolkenrasen ein breites Angebot an Sport und Begegnung zu ermöglichen. Wir wollen die Kommunikation und Toleranz fördern, aber auch dazu beitragen Vorbehalte abzubauen.
Die Kirchgemeinde arbeitet sehr erfolgreich mit ihren zahlreichen die Kreativität fördernden Angeboten, wie Werkstatt, Musicals, Band und Chor. Daran soll angeknüpft werden.

Ebenfalls ein breites Spektrum werden die Sportvereine wie Schach, Kraftsport, Tischtennis oder auch Gymnastik bieten. Alle diese Angebote führen je nach Interessenlage nicht nur Alt und Jung zusammen, sondern auch Menschen unterschiedlicher Herkunft und aus verschiedenen sozialen Milieus.

Diese sozialen Kontakte können auch dazu dienen, Netzwerke im Stadtteil aufzubauen und auf dieser Grundlage Hilfe und Selbsthilfe zu unterstützen und zu fördern. Die Ansiedlung eines Stadtteilmanagements soll hierfür einen wesentlichen Beitrag leisten.

Ich wünsche der Einrichtung „Wolke 14“ hier im Zentrum des Stadtteils Wolkenrasen einen regen Zuspruch mit vielen schönen Veranstaltungen. Alle die das schöne Haus nutzen, bitte ich, es wie die „eigenen vier Wände“ zu behandeln, damit es lange schön bleibt und sich alle darin wohl fühlen.

Ihre Bürgermeisterin
Sibylle Abel